OLALA 2025
Während einer Woche wurde im Trainingslager in Zug an der Technik und Koordination gefeilt sowie den Teamgeist gestärkt.
Vom 21. bis 26. April reisten einige motivierte Athletinnen und Athleten des ACM's nach Zug ins Trainingslager. Es war ein regelrechtes kommen und gehen - ACMler, die sich aus verschiedenen Gründen nicht die ganze Woche für das Trainingslager freimachen konnten, besuchten uns dennoch tagesweise in Zug. Somit variierte die Teilnehmerzahl von Tag zu Tag.
Alle Bilder des diesjährigen Trainingslager befinden sich hier. Hervorzuheben ist die grossartige Fotoarbeit von Marius, der uns die ganze Woche über in das perfekte Licht setzte. Das Erlebte haben jeden Tag Teilnehmer/-innen jedes Zimmers in einem kleinen Bericht verfasst. Aus diesen Eindrücken entstand der folgende Lagerbericht:
Montag, 21.04.2024, OLALA-Tag 1
Alle trudelten pünktlich zum Treffpunkt am Bahnhof in Murten ein. Oder besser gesagt diejenigen, welche mit dem Zug anreisten - einige mit grösseren Gepäckstück als andere. Noémie und Meret zum Beispiel wählten das Fahrrad als Anreisemittel und nutzten den Montagmorgen, um die Strecke Bern-Zug mit dem Rennvelo zurückzulegen. Im Verlaufe der Woche sollten es ihnen noch andere gleich machen. Die Zugreise verlief ohne weiteren Komplikationen und verging wie im Fluge, so dass wir kurz vor dem Mittag an der Zughaltestelle „Schutzengel“ aus dem Zug stiegen. In der Jugendherberge angekommen stärkten wir uns zuerst mit einem Picknick bevor wir uns an das Seeufer begaben, um dort die Trainingswoche zu beginnen. Koordination- und Sprintübungen sowie ein Kraftcircuit für die Beine verursachten bei Einigen bereits den ersten Muskelkater. Abgesehen von einigen wenigen Regentropfen kamen wir trocken durch den ersten Tag. Ein Bad im frischen Zugersee half bei der Regeneration und liess uns die letzten Sonnenstrahlen des Tages auskosten. Die warme Dusche in der Unterkunft hatten wir damit wohlverdient. Nach einigen Informationen über den Lagerverlauf fielen alle zufrieden in ihre Betten.
Melina
Dienstag, 22.04.2024, OLALA-Tag 2
Der OLALA-Dienstag startete sportlich mit Leonie’s Morgenjogging. Dabei lernten wir nicht nur die Stadt Zug etwas besser kennen, sondern spielten unterwegs auch eine Runde „15, 14, ….“, bei der Leonie selbst als Siegerin hervorging. Pünktlich zurück in der Unterkunft erwartete uns ein leckeres Frühstück, das sogar Dennis aus dem Bett lockte und er schlug ordentlich zu. Nach dem Frühstück war Dennis wieder topfit und konnte gemeinsam mit dem ganzen Verein zur Anlage aufbrechen. Das Vormittagstraining bestand aus drei Disziplinen: Hürden, Weitsprung und Kugelstossen. Für eine kleine Überraschung sorgte Quentin, der sich spontan per Nachricht «Bi hie chef» ankündigte und direkt unaufgewärmt in den Weitsprung-Sandkasten sprang. Zum Mittagessen dinierten wir gemütlich im Garten der Jugi bei einer feinen Grillade. Danach folgte die traditionelle Verdauungsrunde, bevor es zurück auf die Bahn ging. Nach einer Nachmittagstrainingsdisziplin stand die berühmt berüchtigte Sprintpyramide auf dem Programm, bei der alle noch einmal alles aus sich herausholten. Ausserdem trafen auch noch Nils und Chrigu mit ihren Rennvelos ein. So genossen sie unsere Sprintpyramide von der Zuschauertribüne bei Chips und Bier. Zur Abkühlung nach dem Training ging’s an den See zum kalt baden; ein echtes Highlight. Besonders für Aaron, der dabei offiziell im See „getauft“ wurde. Zum Z’Nacht gab es feine Kartoffel-Wedges, bevor der Tag mit einem geselligen Spieleabend seinen Abschluss fand.
Nico
Mittwoch, 23.04.2024, OLALA-Tag 3
Ein weiterer Tag brach an. Einzelne Motivierte standen schon früher auf, um den freiwilligen Morgenjogg nicht zu verpassen. Andere wiederum nutzen diese Freiheit um auszuschlafen. Um 8.00 Uhr kamen wir jedoch alle zusammen, um unser Frühstück zu essen. Kurz darauf startete das Einlaufen, heute von Marius geleitet. Nachdem jeder aufgewärmt war, wurde wieder in Gruppen trainiert. Es standen die restlichen Disziplinen auf dem Trainingsprogramm, die am Nachmittag des Vortages nicht trainiert worden sind. Einige verbesserten ihre Diskuskünste, andere probierten ihre Speerleistung zu steigern und wieder andere gaben ihr Bestes, um im Hochsprung höher zu springen. Als alle schön verschwitzt waren, kam noch Céline und Leonie mit ihrem Sprungkrafttraining ins Spiel. Mit verschiedensten Übungen brachten sie es zu Stande, dass nicht nur die mit Sonnenbrand rot waren. Vom Morgen erschöpft freute sich jeder, z’Mittag essen gehen zu können. Nach dieser Pause ging es weiter mit dem Lager-OL. Caroline, Céline und Kevin hatten einen Orientierungslauf rund um das Thema Europa erstellt. Die Teilnehmer probierten in ausgelosten Dreierteams bei den Posten so viele Punkte wie möglich zu sammeln, dabei zählte jedoch nicht die Zeit, sondern die Korrektheit der zu bewältigenden Aufgabe. Nach dem absolvierten OL gab es dann eine grosszügige Pause, in welcher man sich in Ruhe duschen und ausruhen konnte. Als Abendessen wurde Curry mit Reis serviert, welches grösstenteils gerne verzehrt wurde.
Eline
Donnerstag, 24.04.2024, OLALA-Tag 4
Der vierte Tag unseres Leichtathletiklagers startete - wie wir es inzwischen lieben – mit einer frischen Joggingrunde am Morgen. Die kühle Luft und das sanfte Sonnenlicht sorgten für die perfekte Atmosphäre, um in Schwung zu kommen. Nach dem Laufen gab es ein kleines, spielerisches Warm-up, gefolgt von einer Runde Schwunggymnastik. So waren Körper und Geist optimal auf den sportlichen Tag vorbereitet. Gestärkt vom reichhaltigen Morgenessen – wie immer mit frischem Brot, Konfitüre, Müsli, Jogurt und frischen Früchten – ging es weiter mit den technischen Disziplinen. Heute standen Weitsprung, Diskuswurf und Speerwurf zur Auswahl. Jeder durfte seine Lieblingsdisziplin vertiefen und am persönlichen Feinschliff arbeiten. Die Trainer standen mit wertvollen Tipps zur Seite, und es war beeindruckend zu sehen, wie sich Technik und Selbstvertrauen von Tag zu Tag steigern. Kurz vor dem Mittag hiess es: Americane-Staffel! In gemischten Gruppen wurde um die Wette gelaufen, gejubelt und angefeuert, was das Zeug hielt. Der Teamgeist und Spass standen im Vordergrund – jeder gab Vollgas, und der Fun-Faktor war riesig! Zum Mittagessen machten wir es uns beim Picknick gemütlich. Mit knusprigem Brot, feinem Käse, Aufschnitt, frischem Fleisch sowie knackigem Gemüse und süssen Früchten wurde wieder neue Energie getankt. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Regeneration – aber natürlich auf unterhaltsame Weise: Bowling! In sportlicher Zivilkleidung wechselten wir den Diskus gegen die Bowlingkugel und zielten auf die Pins. Der Teamspirit blieb auch hier spürbar, und es wurde viel gelacht, angefeuert und gejubelt. Zum Abendessen durften wir uns auf etwas ganz Besonderes freuen: Der traditionelle Pizza- oder Pastaabend stand an – ein kulinarisches Highlight der Woche! Mit verschiedenen Pizzen und feinen Pastavariationen war für jeden Geschmack etwas dabei. Der krönende Abschluss des Tages: ein cremiger, kühler McFlurry – ein süsses Vergnügen, das allen ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Nach diesem rundum gelungenen Tag ging es für alle pünktlich und müde, aber glücklich ins Bett. Ein weiterer unvergesslicher Tag im Leichtathletiklager liegt hinter uns – mit Sport, Spiel, Spass und ganz viel Teamgeist.
Dennis
Freitag, 25.04.2024, OLALA-Tag 5
Ein actionreicher und unvergesslicher Tag: Unser Tag startete früh – mit freiwilligem Jogging im strömenden Regen. Doch wir liessen uns nicht unterkriegen und spielten danach unter dem großen Dach der Bossard-Arena ein lustiges Spiel. Beim Frühstück stärkten wir uns mit Brot, Aufstrichen, Müsli und frischem Gemüse. Anschließend trainierten wir fleissig unsere Staffelübergaben für den grossen Wettkampf. Danach konnten wir selbst wählen: Sprint-, Speerwurf- oder Krafttraining – für jeden war etwas dabei! Beim Mittagessen bastelten wir uns aus Brot, Käse, Aufstrichen und Gemüse leckere Sandwiches. Am Nachmittag ging es dann richtig los: Beim Lagerwettkampf traten wir in lustigen Staffetten und verrückten Disziplinen gegeneinander an, ganz im Thema des neu erfundenen „Modernen 10-Kampfes“. Danach stürzten wir uns ein weiteres Mal in den eiskalten See – eine echte Abkühlung! Zum Z’Nacht gab es Älplermagronen und süsse Donuts. Abends stand dann unser grosser Lagerabend an: In Gruppen verkleideten wir uns passend zu verschiedenen Jahrgängen – zum Beispiel wie in den 70ern oder den 2000ern. Mit bunten Kostümen und kleinen Vorstellungen brachten wir richtig Stimmung in den Saal. Ein Tag voller Action, Spass und toller Erinnerungen!
Len
Samstag, 26.04.2024, OLALA-Tag 6
Am Samstagmorgen ging es los mit dem letzten (leider nicht freiwilligen) Morgenjogging. Wir haben unter der Führung von Kevin das Spiel "15, 14, ..." zum x-ten Mal gespielt, bevor es dann an das letzte leckere Morgenessen ging. Anschliessend ging es schon an das Packen und Zimmer wieder hinrichten, was bei Einigen mehr Zeit benötigte als bei Anderen... Schlussendlich haben es aber alle geschafft und alle ihre Zimmerchärtli gefunden. Für den letzten Trainingsmorgen konnten wir nochmals die Sicht auf den schönen Zugersee geniessen. Zuerst gab es eine Runde Koordination mit dem Tanz aus der gestrigen Vorführunge der 80er-Jahren-Gruppe und zum Abschluss eine entspannende Yogasession auf dem Rasen. Um dieses Lager abzuschliessen, konnten wir leckere Früchtewähen einer lokalen Bäckerei geniessen, bevor es dann an die Heimreise ging. Für Einige mit dem Auto, für Andere mit dem Zug.
Es war ein cooles OLALA, danke an alle <3
Céline

